• Allgemein,  Meinung

    Denkanstoß

    Demonstrieren – wichtiges Statement oder doch nur verschwendete Energie? Warum demonstrieren wir eigentlich?

    Ein Essay von Tamara W. Behnisch, Klasse 12

    „Raus, raus, raus mit den Taliban!“, schrien wir und forderten internationale Solidarität und verantwortungsvolles Verhalten. Das war vor einigen Wochen auf der Afghanistan-Demonstration* in Frankfurt. Viele der Demonstrantinnen und auch ich waren betroffen und entsetzt über die Bilder, die wir vom Kabuler Flughafen sahen und die Angst, die die Menschen dort nun auf Grund des Truppenabzugs der NATO-Staaten*** und der Machtübernahme der Taliban ertragen müssen. Aber wem rufen wir zu, wenn wir durchs Frankfurter Bahnhofsviertel laufen?

  • Allgemein,  Aus dem Unterricht

    Denkanstoß

    Eine Frage der Wahl: Was ist Glück? 

    Ein Essay von Ava D’Ambrosio

    Alle Menschen auf der Welt wollen glücklich sein. Niemand möchte niemals glücklich sein dürfen. Deshalb beschäftigen sich viele damit, was denn eigentlich wirklich glücklich macht. Eine große Villa? Viele Freunde? Einfach nur Liebe? Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten, da jeder Mensch verschieden ist. Einige denken, dass es […]

  • Aus dem Unterricht

    Die EU – Eine große Gemeinschaft oder jeder für sich?

    Europäerin, Deutsche oder Polin – Wer bin ich und warum überhaupt? 

    Ein Essay von Laura Wybranska, Q2

    Bin ich Deutsche, weil ich in Deutschland geboren bin oder bin ich Polin, weil meine Eltern es sind? Bin ich halb Deutsche und halb Polin? Oder ganze Europäerin? Muss ich mich eigentlich mit einer Nation identifizieren?  

  • Aus dem Unterricht

    Ein Denkanstoß zwischendurch

    Was ist Glück?

    Ein Essay von Marlena Blaszcyk, 8e

    Eigentlich ist Glück eine einfache Sache, und doch ist es sehr schwer zu definieren. Für manche ist es Geld, für andere die Familie. Es ist auf jeden Fall ein Zustand, nach dem wir alle streben. Da es eines der größten Ziele in unserem Leben ist, glücklich zu sein, und alle anderen Ziele, die wir uns im Leben setzen, auf das eine Ziel ,,Glück‘‘ hinausführen, lohnt es sich, sich zuerst mit der Frage, was Glück überhaupt ist, zu beschäftigen. Im folgenden Text werde ich mich deshalb mit diesem Thema auseinandersetzen und versuchen, eine Antwort auf die Frage ,,Was ist Glück?‘‘ zu finden.

  • Aus dem Unterricht

    Aus dem Unterricht

    Recht auf Unbeschwertheit

    Ein Essay von Lea Jähnel, Q2

    Mal wieder bekommen wir eine Frage im Unterricht gestellt. Diesmal: Können Eltern ihr Kind auf den Tod vorbereiten? „Bilden Sie sich eine Meinung“, sagt der Lehrer, „wir sprechen darüber in 2 Minuten.“ Man sitzt also auf diesem kalten, unbequemen Stuhl und denkt über eine Frage nach, mit der sich Philosophen vermutlich Monate beschäftigen würden. Von uns wird verlangt, dass wir uns zu so einer tiefgründigen Frage binnen Minuten eine Meinung bilden und dann eine Diskussion

  • Allgemein,  Meinung

    Schule ohne Rassismus – Eine Modeerscheinung für gute PR?

    Von Julia Faber

    Braucht das Graf-Stauffenberg-Gymnasium Flörsheim wirklich ein Schild am Eingang der Schule mit der Aufschrift “Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“? Brauchen wir ein leeres Label, um vor Presse und Co einen guten Eindruck zu machen und nach Außen sagen zu können: “Wir sind gegen Rassismus“?

    Nein – das brauchen wir nicht! Wir brauchen kein leeres Label und auch keine leeren Worte.
    Wir brauchen eine ehrliche Debatte, Raum zum Streiten, ohne den Respekt voreinander zu verlieren, und schlussendlich eine klare Haltung gegen Hass, Hetze und Populismus.

  • Allgemein,  Meinung

    Ein Denkanstoß zum Thema Medienkonsum

    Medien – Die Herren über unsere Gesellschaft

    Ein Beitrag aus dem Deutschunterricht von Elma Junuzovic, Q2

    Wie viele von uns haben ihre Smartphones in dem Augenblick in greifbarer Nähe? Wie würdet ihr reagieren, wenn ihr nach eurem Handy in der Hosentasche oder Handtasche greifen würdet und bemerkt, dass es nicht da ist? Ich jedenfalls würde in Panik ausbrechen und alles stehen und liegen lassen, nur um es wiederzufinden. Ist das ein gesunder Zustand? Könnten wir auf all‘ diese Smartphones, Tablets, Laptops verzichten, obwohl sie uns bekanntlich doch so viel Arbeit abnehmen und uns so unser Leben erleichtern? Ein Alltag ohne jegliche Technik. Ist das überhaupt noch vorstellbar? –

  • Allgemein,  Aus dem Unterricht

    Internetkompetenz als Schulfach – Ein Essay

    Teufelszeug“ ist Alltag

    Ein Beitrag von Julia Faber, Q2 aus dem Deutschunterricht

    Das böse, böse Internet… Social Media und Co machen unsere Kinder dumm und faul. Statt auf dem Sportplatz zu stehen, spielen sie „virtuell Tennis“, schauen sich Schminktutorials an und vergleichen sich mit Stars und Sternchen in Hollywood. Und das soll jetzt auch noch in staatlichen Schulen gefördert werden?! – So sehen viele Kritiker die Forderung nach Medienbildung ab der ersten Klasse. Sind denn aber diese bösen, bösen Medien im Zeitalter der Globalisierung und des technischen Fortschritts nicht schon längst im Alltag unserer Gesellschaft angekommen? Ist das sogenannte „Teufelszeug“ denn wirklich noch aus unserem Leben wegzudenken? Wer über diese Frage ehrlich nachdenkt, kann nicht anders als sie zu verneinen. Und deshalb ist es an der