Allgemein,  Pressemitteilung

Kein Unterricht mehr am Freitag

Kultusministerium testet mit „4+1-Modell“ Pilotprojekt am Graf-Stauffenberg-Gymnasium

Flörsheim / Wiesbaden – Schluss mit Unterricht am Freitag. Ab kommendem Schuljahr beginnt eine neue Phase der Unterrichtsorganisation. Das Graf-Stauffenberg-Gymnasium Flörsheim am Main testet als erste Schule in Hessen die Einführung einer 4-Tage-Unterrichtswoche. Das Projekt ist zunächst auf zwei Jahre angelegt und wird in Kooperation mit dem Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen wissenschaftlich begleitet. Der Redaktion liegen interne Papiere und Arbeitsfassungen des neuen Modells vor.

Axel Wintermeyer (CDU), Chef der Hessischen Staatskanzlei a.D. und Abgeordneter für unseren Wahlkreis Main-Taunus II unterstützt das Projekt seines Parteikollegen aus dem Kultusministerium: „Wir möchten das innovativste Land sein, wenn es um Bildung geht.“ Wichtig sind ihm dabei „gute Schule, tolle Lehrer, aber auch die außerschulische Bildung.“

„Wir möchten künftig den Freitag als sogenannten eigenverantwortlichen Lerntag nutzen. Das bedeutet quasi, dass unsere Schülerinnen und Schüler von Zuhause aus an projektorientierten Aufgaben arbeiten“, so Schulleiter Klaus Hartwich im Interview.

Die Opposition kritisiert dieses Projekt der Landesregierung. Sascha Meier, Kultuspolitischer Sprecher der Fraktion B’90/Grüne im Hessischen Landtag erklärt: „Wenn wir die Lerntage reduzieren, braucht es individuelle Unterstützung für alle.“ Seine Hoffnung: „Es muss gut klappen!“

Alle Jahrgänge ab Klasse 8 werden Teil des Projekts. Unterrichtsnachweise am Freitag fließen als Innovationskomponente ins Zeugnis ein.

„Quasi als Unterstützung der Work-Live-Balance unserer Schulgemeinde“, erklärt Schulleiter Hartwich weiter. Alle weiteren Informationen folgen bei HEADLINE auf Instagram. Was haltet ihr von dem neuen Modell? Lasst es uns wissen!